|
|
 |
 |
|
An dieser Stelle zitiere ich am besten aus dem Buch von Michael Möbius/Annette Ster “Lofoten”, ©Verlag Edition Elch , denn man kann den Weg kaum besser schildern, als wie in diesem sehr empfehlenswerten Buch niedergeschrieben: “Wenn es auf den Lofoten nur eine Wanderung gibt, die man unbedingt unternommen haben sollte - dann ist es diese, die auf den
Hausberg von Reine führt. Unseres Erachtens gibt es im gesamten Nordskandinavien (wo wir bis dato mehr als 150 Touren erwanderten) keine vergleichbare Wandertour, die in solch kurzer Zeit zum Aussichtspunkt führt,
von dem aus man ein derartig atemberaubendes, definitiv nicht in Worte zu fassendes Panorama erleben kann. Wer schon einmal oben auf dem Reinebriggen stand, wird sich Zeit ihres/seines Lebens daran erinnern.”
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Zitat aus: Michael Möbius/Annette Ster “Lofoten”, ©Verlag Edition Elch: „Rund 80 Min. haben wir noch vor uns, aber es werden durchschwitzte Minuten sein: Denn beträgt die
Steigung zu Beginn rund 45%, bald schon 60%, so steigert sie sich ab 200 m Höhe auf 70%. Die ganze Zeit über wird man das Gefühl nicht los, als würde man eine senkrechte Wiesenwand
hinaufkraxeln.“
|
|
|
 |
 |
|
Zitat aus: Michael Möbius/Annette Ster “Lofoten”, ©Verlag Edition Elch: „Ein Stück weiter, nunmehr auf 350 m Höhe, öffnet sich die begrünte Schräge in der Höhe zu einem Sattel. Als wir diese Landmarke
AUF ALLEN VIEREN KRIECHEND erreichten, blieben wir eine kleine Ewigkeit lang auf dem Bauch liegen und vergaßen vor lauter Begeisterung alles andere um uns herum: 420 m tief fällt
nämlich der Blick in senkrechtem Fall hinunter auf den amöbenförmigen REINEFJORD, der in allen Skalen von Grün und Blau leuchtet und mit zahllosen Inseln gespickt ist, zu deren größten sich sechs weiß
schimmernde Bogenbrücken herüberspannen. Jede Insel ist von einem Ring aus Grünblau umgeben und mit den bunten Klecksen von Hauskuben geschmückt. Die Berge, die dieses unfassbar anmutige Bild auf drei
Seiten umrahmen, erscheinen ohne eine Spur vegetativen Lebens. Sie stehen dort wie am ersten Tag der Schöpfung …“
|
|
|
 |
 |
|
Um auf den 442 m hohen Gipfel des Reinebringen zu gelangen läuft man am besten wieder ca. 20 m den Weg zurück den man
kam und geht dann links einen schmalen Pfad bis zur Felswand in der man relativ einfach, rund
5 bis 6 m am Fels steigen muss, um sich dem Reinebringen zu nähern. Hat man das Stück überwunden geht es relativ eben bis zum Gipfel, der durch ein Haufen aufgeschichteter Steine markiert ist. Gut zu erkennen und mit einer blauen Linie gekennzeichnet auf meinem Bild “Wanderroute Reinebringen”. Vom Sattel bis zum Gipfel benötigte ich keine 10 Min. vom Gipfel des Reinebringen ist die Rundsicht perfekt. So sieht man den Reinevatnet, den 60 m über dem Meer gelegenen, stahlblauen See der unter anderem als Trinkwasserspender dient, in seiner vollen Schönheit
|
|